Umbaubericht: Ares G36K mit Originalteilen

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Umbaubericht: Ares G36K mit Originalteilen

Beitragvon Wolf » 24/3/2014, 13:10

Umbaubericht: Ares G36K mit Originalteilen

Hintergrund zur Neuanschaffung und zum Umbau
Seit Jahren nutze ich hauptsächlich zwei G36K, welche ursprünglich mal von Tokyo Marui waren, im Laufe der Jahre allerdings mit diversen Umbauteilen versehen wurden, so dass von eigentlichen Ursprungsmodell dem TM G36C nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Mittlerweile war es an der Zeit mein Reserve G36K, welches mir von 2008 bis 2012 als Primärwaffe diente, auszumustern.
Demnach musste nun ein neues G36K her. Nach längerem hin und her habe ich mich, hauptsächlich aufgrund der Haptik, für ein Ares G36K entschieden.
Da diese Waffe von ihrem äußeren Erscheinungsbild allerdings nicht meinen Anforderungen entsprach, musste auch sie umgebaut werden.


Folgende Teile sollten verbaut und geändert werden:

- original Knights Armament G36K RAS
- original H&K G36C Schulterstütze
- original Aluminium Visierschiene, niedrig
- original H&K G36 Feuerwahlhebel
- Griffstück mit den Feuerwahlpositionen SEF versehen
- VFC "KSK Mündungsfeuerdämpfer"
- Typenschild "G36K A1"



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Da das originale RAS im hinteren Bereich etwas kürzer ist, musste das Gehäuse in dem Bereich etwas verlängert werden, dies sollte mit Kunststoffplatten umgesetzt werden, zudem musste die Handschutzaufnahme freigeschliffen werden, da die Airsoftteile in dem Bereich anders geformt sind als die Originalteile.


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Der Mündungsfeuerdämpfer sollte wie das Original eine Kerbe für die Aufnahme eines Schalldämpfers bekommen. Des Weiteren musste die Lauflänge verkürzt werden, um dem Original zu entsprechen.


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Der Außenlauf im Ursprungszustand.


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Der Außenlauf wurde abgesägt und die Rillen für die Arretierung des Mündungsfeuerdämpfers wurden mit einer Schleifscheibe verlängert, anschließend wurde der Lauf neu lackiert.


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Da ich keine Möglichkeit hatte ein neues Gewinde zu schneiden, wurden auf den Außenlauf ein paar Lagen Isolierband geklebt und der Mündungsfeuerdämpfer hinterher mit den beiden Gewindestiften geklemmt.


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Das angepasste Kunststoffplättchen vor dem Verkleben.


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Nach dem Verkleben.


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Um die Übergänge etwas schöner zu gestalten und die Beschriftung zu entfernen, wurde gespachtelt und anschließend plangeschliffen und lackiert.


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Damit das RAS richtig montiert werden kann, musste im Bereich der Gasabnahme etwas Material entfernt werden.


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Die Rasten der originalen Feuerwahlhebel wurden abgesägt und plangeschliffen, im Anschluss wurde mittig ein Loch gebohrt und jeweils eine Mutter eingeklebt.


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Die Zahnscheiben mussten ebenfalls abgesägt und plangeschliffen werden.


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Damit das Drehmoment übertragen werden kann, ohne das sich die mittige Verschraubung löst, wurde eine weitere, exzentrische Bohrung gebohrt und ein Zylinderstift eingepasst.


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Die alten Markierungen wurden mittels Nagellackentferner entfernt, die Oberfläche wurde gereinigt und die Reibebuchstaben wurden aufgebracht. Im Anschluss kamen noch zwei Schichten Klarlack zum Schutz über die Buchstaben.


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Bei der originalen G36C Schulterstütze mussten zuerst die Bohrungen für den Bolzen aufgebohrt werden, damit der Ares Bolzen hineinpasst. Die Schulterstütze ließ sich anfangs nicht arretieren und fluchtet auch nicht mit dem Gehäuse. Um dieses Problem zu beseitigen, musste an der Schulterstütze und am Gehäuse einiges an Material entfernt werden. Zu guter Letzt musste ich noch ein Kunsstoffplättchen hinter den Sperrhaken der Schulterstütze kleben, damit alles in Position gehalten wird.


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Um die Visierschiene montieren zu können, wurden die Bohrungen aufgebohrt bzw. aufgefeilt und bei der Schwalbenschwanzführung wurde mit einer Feile etwas Material entfernt. Da ein KAC RAS montiert werden sollte, welches mit einer Schraube fixiert wird, wurde in die untere Bohrung ein kleines Stahlrohr eingesetzt, dadurch wird der Bereich etwas stabiler und die Schraube hat in der zu großen Bohrung kein Spiel.


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Da bei dem Ares G36K in der Version von GSG das Typenschild fehlt, wurde dafür extra ein Typenschild angefertigt. Leider befindet sich an dieser Stelle auch das F im Fünfeck, aus diesem Grund wurde das Typenschild mit einem kleinen Streifen doppelseitigem Klebeband eingeklebt damit es auch wieder entfernt werden kann.


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Gesamtansicht nach den größeren Umbaumaßnahmen.


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Da das Griffstück beim Ares G36 unten nicht verschlossen ist, wurde provisorisch ein Stück Klebeband darüber geklebt, um den Motor und die Gearbox etwas vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen.


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Das Endprodukt, nach Beendigung der Umbaumaßnahmen.


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Wolf

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